Aktuelles

Pressemitteilung des bff: Breites Bündnis fordert zum Sexualstrafrecht: ein Nein muss reichen!

                                                                                                                            26.04.2016
Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zum Sexualstrafrecht fordern zahlreiche Organisationen und Prominente Angela Merkel und den deutschen Bundestag auf, ein modernes Sexualstrafrecht zu schaffen.

Fachtagung: „Unbewusste Erbschaften“

Am 1. März 2016 veranstalteten die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, das Frauenwerk Altholstein und das Kieler Mädchenhaus eine Fachtagung zum Thema "Unbewusste Erbschaften - Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen". Kooperationspartnerinnen waren der LFSH (Landesverband Frauenberatung in Schleswig-Holstein) und der Kieler Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen. 

Zur Aufbereitung der Fachtagung gelangen Sie hier.

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Nachlese in den Medien zur Demo „Nein heißt Nein“

8.3.2016: 200 demonstrieren in Kiel für Änderungen im Sexualstrafrecht | shz.de – Nachrichten aus Schleswig-Holstein:
https://www.youtube.com/watch?v=OLtlr19XAis

8.3.2016 | shz.de  „NEIN HEISST NEIN!“ - Frauen-Demo vor dem Ministerium „Nein heißt Nein!“ – Mit dieser Parole hat ein breites Bündnis von Frauen-Organisationen gestern, am internationalen Frauen-Tag, vor dem Justizministerium für ein „praxistaugliches und opfergerechtes Sexualstrafrecht“ demonstriert.

8.3.2016 | Kieler Nachrichten: WELTFRAUENTAG IN KIEL - Frauen fordern Gesetzesreform Rund 150 Frauen und Männer zogen am Dienstag zum 105. Weltfrauentag vom Justizministerium durch die Innenstadt zum Kulturforum im Neuen Rathaus, um – im wahrsten Sinne des Wortes – für ihr Anliegen zu trommeln.

Fotos von der Übergabe der Resolution für ein modernes Sexualstrafrecht

Am 8. März 2016 vor dem  Justizministerium in Kiel:  Die Vorstandsfrau des bff (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe), Ursula Schele sowie Angela Hartmann, Geschäftsführerin des LFSH (Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein) übergeben Justizministerin Anke Spoorendonk die Resolution für ein modernes Sexualstrafrecht, die bis dahin knapp 120.000 Menschen unterschrieben haben.

Pressemitteilung: Sexuelle Selbstbestimmung – ein Nein muss reichen

LFSH und bff begrüßen den Entschließungsantrag im Bundesrat zur grundlegenden Reform des Sexualstrafrechts und rufen am 8.3.16 zum Internationalen Frauentag unter dem Motto   NEIN heißt NEIN um 17°° Uhr zur Demo am Justizministerium auf

                                                                                                 Kiel, 04.03.2016

Am 26. Februar stimmte der Bundesrat über den Antrag zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung durch eine grundlegende Reform des Sexualstrafrechts ab, der von den Landesregierungen Hamburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz eingebracht wurde. In dem Antrag wird eine weitgehende Reform des Sexualstrafrechts gefordert, bei der alle nicht einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen sind. „Damit ein Nein endlich nein heißt sollte sich auch das Schleswig Holsteinische Landesparlament dieser Position anschließen“ fordert Angela Hartmann Geschäftsführerin des LFSH.

Pressemitteilung: Sexuelle Selbstbestimmung – Herr Maas – ein Nein muss reichen.

bff nimmt Stellung zum Entwurf des Justizministeriums zu einer Reform des Sexualstrafrechts

Aus Anlass des internationalen Protest- und Tanztages gegen Gewalt gegen Frauen One Billion Rising am 14. Februar fordert der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) erneut, dass die sexuelle Selbstbestimmung in Deutschland endlich umfassend geschützt wird. Viele
sexualisierte Übergriffe sind bislang in Deutschland nicht strafbar, weil die derzeitige Rechtslage gravierende Schutzlücken aufweist. Nach der aktuellen gesetzlichen Regelung ist z. B. das sexuelle Selbstbestimmungsrecht nicht von sich aus geschützt, sondern nur dann, wenn es verteidigt wird. So bleiben beispielsweise Vergewaltigungen, in denen der Täter keine Gewalt anwenden musste, weil die betroffene Frau keine Gegenwehr leistete, in der Regel straffrei. Nicht zuletzt wird deshalb nur ein Bruchteil der Taten der Polizei gemeldet und in weniger als zehn Prozent der angezeigten Fälle findet eine Verurteilung statt.

Verleihung der Andreas-Gayk-Medaille an Ursula Schele

Am 21. Januar 2016 erhielt Ursula Schele, Mitbegründerin des Frauennotrufs Kiel und Leiterin des Präventionsbüros PETZE, für ihre Arbeit eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt Kiel: die Andreas-Gayk-Medaille.

Artikel der SHZ anlässlich der Verleihung

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bff-Stellungnahme zu den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht

Logo bff Gewalt gegen Frauen e. V.

Berlin, 08.01.2016

​In der Silvesternacht ist in Deutschland eine große Anzahl von Frauen Opfer von sexualisierter Gewalt und Belästigung geworden. Zunächst erregten die massenhaften Übergriffe in Köln eine große öffentliche Aufmerksamkeit, mittlerweile melden sich immer mehr Betroffene auch aus anderen Städten bei der Polizei, darunter aus Hamburg und Stuttgart.

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen. Die im bff zusammengeschlossenen Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe stehen parteilich an der Seite der Betroffenen und verurteilen die Täter.

bff-Kampagne: Superheldin gegen Gewalt

 

Grafik Superheldin gegen Gewalt

Berlin, 19.11.2015

bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe startet inklusive und barrierefreie Kampagne #superheldingegengewalt am 25.11., dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. 

„Wünschst du dir manchmal eine Superheldin, die Gewalt gegen Frauen verhindert? Die immer zur Stelle ist, wenn einer versucht, eine Frau zum Sex zu zwingen. Eine Superheldin, die schlagende Männer und Väter aufhält?“, wird im bff-Kurzfilm Superheldin gegen Gewalt gefragt. 

Pressemitteilung: Übergabe von 60.000 Postkarten und Unterschriften am 3. November im Bundesjustizministerium

Kiel, 05.11.2015

Jutta Wienand, Katja Grieger (bff), Sibylle Ruschmeier Notruf Hamburg, Angela Hartmann (LFSH), Hanna Falk (Notruf Lübeck), Maeve Reichel (Notruf Ostholstein), Steffanie Böttcher (Frauenzimmer Bad Segeberg) v.l.
Jutta Wienand, Katja Grieger (bff), Sibylle Ruschmeier Notruf Hamburg, Angela Hartmann (LFSH), Hanna Falk (Notruf Lübeck), Maeve Reichel (Notruf Ostholstein), Steffanie Böttcher (Frauenzimmer Bad Segeberg) v.l.

Mehr als 60.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift die bundesweit angelegte Kampagne „Vergewaltigung verurteilen! Nein heißt nein!“ unterstützt, die der Bundesverband Frauenberatung und Frauennotrufe(bff) in Kooperation mit mehreren Frauenfacheinrichtungen durchgeführt hat.