WOMEN´S MARCH Sa. 11. März 2017 Lübeck, Holstentor

Women's March Lübeck

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Bündniserklärung

Millionen Frauen und auch Männer haben im Januar auf dem Women‘s March in den USA und in aller Welt für  das  Selbstbestimmungsrecht von  Frauen,  gegen  Sexismus  und Rassismus und gegen die Diskriminierung von Minderheiten ein deutliches Zeichen gesetzt.

Wer Frauenrechte angreift, greift auch die Menschenrechte an! Wir lassen „eine Rolle rückwärts“ auf die erkämpften Rechte nicht zu bzw. fordern diese Rechte weltweit ein!

Wir stehen ein  für eine solidarische, weltoffene, vielfältige, gewaltfreie und gleichberechtigte Gesellschaft und zwar für alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung.

Dass ein gemeinsamer Kampf sich lohnt, zeigen folgende Beispiele:

  • Ein Frauenstreik in Polen verhinderte ein geplantes Abtreibungsverbot!
  • In Argentinien protestierten Hunderttausende mit vielfältigen Aktionen gegen Frauenmorde und Vergewaltigung.
  • In der Türkei konnte durch mutige Proteste ein Gesetz verhindert werden, dass Vergewaltiger freisprechen sollte, wenn sie das Opfer nach der Tat heiraten.
  • Auch in Deutschland erkämpften Frauen 2016 die Verschärfung des Sexualstrafrechtes „Nein heißt Nein“.

Frauen und Kinder sind von den weltweiten Krisen am stärksten betroffen: Armut, Flucht, Gewalt. Aber auch in Deutschland zeigen sich Frauenverachtung und Diskriminierung in vielen Bereichen:

Einige Beispiele: Jede 3. Frau erlebt in ihrem Leben körperliche Gewalt, jede 7. sexuelle Gewalt, die Lebenssituation von Alleinerziehenden ist häufig von großer wirtschaftlicher Not geprägt, Frauen werden im Job immer noch schlechter bezahlt, im Alter droht ihnen meist massive Altersarmut. Das nehmen wir nicht länger hin!

Wir verurteilen aber gleichzeitig auch die zunehmenden rassistischen Angriffe auf geflüchtete Menschen hier. Wir wenden uns ausdrücklich gegen jegliches rechtes Gedankengut, das alles, was ihnen anders erscheint, ängstlich und mit Vorurteilen beäugt und alle, die anders leben und lieben wollen, verachtet.

Nur frei, respektvoll, demokratisch  und vielfältig ist eine Gesellschaft lebendig und menschenwürdig!

Zeigen  wir,  dass  ein  breiter  Widerstand  möglich  ist.  Dazu  braucht  es Euch und alle Eure Freundinnen und Freunde, Nachbar_innen und  Arbeitskolleg_innen, die sich kreativ für Frauen- und Menschenrechte einsetzen!

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